Hier bist Du zuhause

Der Spar- und Bauverein bietet passenden Wohnraum für Hannoveraner. Und als Ureinwohner weißt man dann auch alles über seine Stadt. Die Hannoveraner schlagen wirklich jeden beim Krökeln, lauschen den Konzerten am schwarzen Bär, besuchen das Theater am Aegi und kennen sich einfach bestens in der Heimat aus.

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Kennst Du Dich in Hannover aus oder brauchst Du noch etwas Aufklärung?

Meter statt Mass?

In Hannover weit verbreitet: Die Lüttje Lage. Das Mischgetränk aus speziellem Lüttje-LagenSchankbier und Kornbrand kennt jeder echte Hannoveraner. Und in Hannover ist nicht nur der spezielle Mix besonders. Auch die Trinkweise mag einem Ortsfremden wirklich einzigartig erscheinen. Zwei Gläser: ein Griff. Beim Trinken wird das 5 cl Glas mit dem dunklen Bier zwischen Daumen und Zeigefinger genommen und das kleine Kornglas mit 1 cl mit dem Mittelfinger und dem Ringfinger der selben Hand festgehalten. So liegt das kleine Glas etwas oberhalb des Bierglases und alles kann mit einem Zug getrunken werden. Und als wäre das nicht genug, so wird diese ausgefeilte Kombination auch noch ganz speziell serviert. Der Hannoveraner bestellt „einen Meter“ und kein Mass. Auf einem Meterbrett bekommt man dann 11 Lüttje Lagen Biergläser und 11 Lüttje Lagen Schnapsgläser. Prost!

Kuscheln an der Schlägerstraße?

Für echte Ureinwohner keine Besonderheit – doch dieser Straßenname und auch die Haltestelle der Stadtbahnlinien 1 und 2 entlocken Ortsfremden immer wieder ein Schmunzeln. An der Schlägerstraße muss man sich natürlich nicht prügeln. Die Straße hat ihren Namen auch nicht von einem Kriminellen. Namensgeber ist D. Franz Ferdinand Schläger (1781 – 1869), der während seiner Schaffenszeit eine Einrichtung einer Blindenanstalt in Hannover anregte.

Wo ist eigentlich der kleine Garten?

Die Herrenhäusergärten sind weit über Hannovers Stadtgrenzen hinweg bekannt. Zu den Gärten zählen der Berggarten, der Georgengarten, der Welfengarten und natürlich der prächtige Große Garten. Der Große Garten zählt zu den bedeutendsten Barockgärten in ganz Europa. Doch bei dem Wort „groß“ fragt man sich schnell – wo ist dann der „kleine“ Garten? Die Antwort ist: Es gibt keinen! Der Name ist allerdings historisch bedingt. Der Große Garten stellt das historische Kernstück der Herrenhäuser Gärten dar und fasst in einer rechteckigen Anlage eine Fläche von über 50 Hektar.

Gemütlich durch die Eilenriede?

In diesem rund 640 Hektar großen Stadtwald mitten in Hannover ist der Name kein Programm. Beeilen muss sich hier wirklich niemand. Der Name leitet sich nicht vom hastigen Eilen ab, sondern von den Erlen, die früher dort hauptsächlich vorgekommen sind. Auch der zweite Teil des Namens „Riede“ ist eine alte Bezeichnung für den sumpfigen Boden. Heute nutzen viele Hannoveraner diesen Stadtwald mit seinen zahlreichen Einrichtungen zur Freizeitgestaltung gern zum Entspannen. Eine Radtour zum Zoo, eine kleine Wanderung, ein Ausritt und vieles mehr – die Eilenriede bietet für wirklich jeden Hannoveraner genau die richtige Entspannungsmöglichkeit.

Wie alt ist das neue Rathaus?

Ist man nicht in Hannover zuhause, so kann einen die Bezeichnung „Neues Rathaus“ leicht verwirren. Neues Rathaus? Aber das sieht doch schon so alt aus? Das Neue Rathaus in Hannover ist das Rathaus der niedersächsischen Landeshauptstadt und auch Hauptsitz der hannoverschen Stadtverwaltung. Neu ist das Rathaus auch nicht wegen seines prächtigen Looks im eklektizistischen Stil. Das Gebäude ist schon 1901 errichtet worden, aber es war noch nicht immer Hannovers Rathaus und deshalb ist es neu. Das Alte Rathaus befindet sich in der Altstadt von Hannover und ist somit gar nicht mit dem Neuen Rathaus zu verwechseln. Das Neue Rathaus ist mit seinem Maschpark, dem Trammplatz und dem schrägen Fahrstuhl nicht nur für echte Hannoveraner eine Reise wert.

Was ist ein Podbi?

In Hannover einmalig und kaum zu übersehen. Die Podbielskistraße ist die größte vierspurige Straße Hannovers. Mit knapp 5,2 km ist sie eine der wichtigsten Straßen der niedersächsischen Landeshauptstadt. Benannt ist die Podbi nach dem preußischen Generalleutnant Victor von Podbielski. 

Wer ist Aegi?

Der Aegi ist eigentlich viel mehr ein „Wo“ als ein „Wer“. Am verkehrsreichen Platz in Hannover treffen sich die Hannoveraner im Theater und vieles mehr. Der Aegidientorplatz – für jeden Hannoveraner kurz Aegi – ist nach dem gleichnamigen Stadttor des mittelalterlichen Hannovers und der nahegelegenen Aegidienkirche benannt. 

E-Damm, so wie der Käse?

Käse gibt’s auf dem E-Damm nur in Verbindung mit saftigen Burgern oder leckerer Pizza. In der Nordstadt ist der Engelbosteler Damm die Hauptgeschäftsstraße und die älteste und wichtigste Straßenverbindung des Stadtteils. Benannt ist die Straße nicht nach himmlischen Köstlichkeiten sondern nach dem Ort Engelbostel, der heute ein Ortsteil der Stadt Langenhangen ist.

Warum ist der schwarze Bär nicht im Zoo?

In Hannover brummt der schwarze Bär nicht. Er hat kein Fell, keine Klauen oder Reißzähne. Der Verkehrsknotenpunkt im Stadtteil Linden hat seinen tierischen Namen von einer Gaststätte aus dem Jahre 1646. Am schwarzen Bären treffen sich noch heute die Lindener in Geschäften und Gaststätten.

Krökeln, ist das noch Hochdeutsch?

Es steht Zwei zu Null und Tobi hat Einwurf. Der Ball fliegt geradezu übers Spielfeld direkt bei Mark ins Tor. Drei zu Null für Tobi. Was genau die beiden machen? Na Krökeln! In Hannover ist dies der gängige Begriff für Tischfußball spielen. Nix da Kickern – „Krökel“ ist Alt-Hannoversch für „Eisenstange“.